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November 2002 Überführung aus Italien nach Guldental
Bis Juni 2003 Demontage aller Fahrzeugteile
Juli 2003 Sandstrahlen der Karosserie
Nach dem Sandstrahlen kontrollierte ich die in Italien durchgeführten Schweissarbeiten und entschied, alle eingeschweissten Bleche wieder herauszutrennen
Jetzt im Januar 2005 ist ein Ende der Karosseriearbeiten abzusehen. Die Arbeiten sind nur langsam vorwärts gegangen.
2003 investierten mein Freund Giovanni und ich 80 Stunden, 2004 waren es 215 Stunden.
Der Beruf und andere Einflüsse verhinderten ein schnelleres Vorwärtskommen.
Parallel zu den Schweissarbeiten überholte ich sehr viele Mechanikteile und bereitete diese auf den Einbau vor.
Schwierig gestaltet sich, einen Lieferanten für den für die Sitze verwendeten Wollstoff zu finden. Die Nachfertigung aus Italien ist schlechterer Qualität. Ev. muss ich doch auf Leder zurückgreifen. Auch der Stoff für den Himmel war bisher nicht zu finden.
Eine lange Diskussion gab es über die zukünftige Farbe unseres neuen Schmuckstückes. Die 1953 verwendete Originalfarbe scheidet es, es war Grigio perla. Dies ist eine schmutzig-grau-grüne Farbe. so kann man sich keinen Alfa vorstellen. Entschieden haben wir uns nun für ein dunkles Rot. Die letzte Farbe war wohl in dieser Richtung. Das Auto war wohl mindestens dreimal lackiert worden (anhand der Farbschichten festgestellt). Leider gibt es keinerlei Unterlagen über die von Pinin Farina verwendeten Farbtöne. Die Vermutung liegt nahe, daß fast jeder Kundenwunsch erfüllt wurde. Im 1900er Buch gibt es nur Farbtabellen vom 1900 Berlina, den Touring Coupes und auch noch vom 1900 Pinin Farina Cabrio.
Inzwischen ist es Ende März und die Blecharbeiten sind immer noch nicht beendet. Jedes von den italienischen Schweißern eingesetzte Blechteil ist inzwischen wieder herausgetrennt, wegen fehlender Passform und /oder undiskutablen Schweissnähten. Die Symmetrie des Vorderbaues lässt auch zu wünschen übrig. Dies ist aber wohl bei der Produktion des Coupes bei Pinin Farina so entstanden, eben reine Handarbeit.
Einen ganzen Tag benötigten wir für die Umarbeitung einer Lancia Aurelia Stoßstange. Das komplette Mittelteil trennten wir heraus und fertigten ein neues an.Jetzt sieht die Stoßstange ziemlich original aus. Die Verchromung steht aber noch aus...
Januar 2006: Die Schweißarbeiten sind nunmehr beendet. Die aus Aluminium gefertigten Haube und Heckklappe haben sehr viel Arbeit bereitet.
Parallel wurde der Motorblock gehont zur Anpassung der neuen Kolben. Die Kurbelwelle ist geschliffen (1. Untermass). Das 4-Gang Originalgetriebe musste einer 5-Gang Ausführung weichen. dazu waren einige Umbauarbeiten notwendig, welche aber hinterher nur schwer zu erkennen sind. Die Alltagstauglichkeit hat Vorrang....
Endlich ist es soweit. Es geht zum Lackierer. Ich habe ca. 3 -4 Monate eingeplant, da die einzelnen Lackaufbauschichten gründlich durchtrocknen sollen. Damit stellt der Fachmann sicher, daß später keine Fehler in der Oberfläche entstehen.
Endlich wieder daheim, seit Ende September 06. Nun kommt die schönste Phase, der Zusammenbau. Viele Teile sind vorbereitet zum Einbau.
Die ersten Kilometer sind nun gefahren, Anfang September 2007. Es bleibt noch einiges zu tun, aber dafür gibt es ja den Winter.
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